STUDIE ZUR SENKUNG VON IT KOSTEN & CO2 ÄQUIVALENTEN THG-EMISSIONEN

Jährliches Potential unserer Lösung zur Senkung CO2 äquivalenter Emissionen

Erforderliche Reduktion CO2 äquivalenter Emissionen (ab) 2019 zur Minderung des globalen Temperaturanstieges.

Erforderliche Reduktion CO2 äquivalenter Emissionen im nächsten Jahrzehnt, wenn keine Reduktion erfolgt.

Jährliches Potential unserer Lösung zur Senkung des Stromverbrauchs

Jährlicher IKT Stromverbrauch Weltweit (7,27%)

Jährlicher Stromverbrauch Global (TWh)

Gesamtkosten bei einer Cloud-basierenden Desktop as a Service (VDI) Bereitstellung für 100 Arbeitsplätze im Lebenszyklus von 5 Jahren.

Cloud Services

Gesamtkosten einer Vorort VDI Lösung für 100 Arbeitsplätze (skalierbar) im Lebenszyklus von 5 Jahren.

OnPremise (Vorort) VDI

Gesamtkosten einer Traditionellen Vorort Bereitstellung mit 100 Arbeitsplätzen im Lebenszyklus von 5 Jahren.

Traditionell

Vorwort

In dieser Studie zeigen wir Ihnen das große Potential von DaaS zur Reduktion CO2 äquivalenter (THG) Emissionen sowie die Möglichkeiten zur Senkung von Kosten sowohl bei Anschaffung (CapEx) als auch im laufenden Betrieb (OpEx) auf.

Die dargestellte Werte ergeben sich aus Auswertungen von öffentlichen Studien, Dokumentationen von Universitäten, bekannten Instituten und Herstellern sowie realen Erfahrungs- und Messwerten über mehrere IT (IKT/ICT) Lebenszyklen. Dabei wurde jeweils ein Mittelwert aus allen vorliegenden Daten berechnet, da sich diese durch die Verwendung verschiedene Modelle, Lebensdauer und Nutzungszyklen von Endgeräten unterscheiden. Zur Berechnung globaler Werte von Treibhausgas Emissionen wurde ein Multiplikator von 0,6 KG CO2 pro KWh verwendet. Ergebnisse, die sich auf nationale IT- und somit auch auf unsere Cloud Services – beziehen, werden mit 0,25 KG CO2 pro KWh (Strommix Österreich) berechnet. Im Anhang finden Sie eine Liste mit Referenzen, die wir auf Anfrage gerne zur Verfügung stellen oder in einem persönlichen Beratungsgespräch erörtern.

Es ist uns ein besonderes Anliegen – neben der Produktivitätssteigerung Ihrer Mitarbeiter – den Betrieb so effizient und umweltschonend zu gestalten, wie es der heutige Stand der Technik zulässt. Laut IPCC Special Report erreicht die Gewissheit 99,99% (Gold Standard – 5 Sigma), dass die Menschheit den Klimawandel verursacht und wir es uns nicht leisten können diese eindeutigen Signale zu ignorieren! Das nehmen wir als Anlass, um verstärkt auf dieses Thema einzugehen.

Wir senken mit unseren Lösungen den CO2 äquivalenten Treibhausgas Ausstoß, indem wir die Rechenleistung von Endgeräten im effizienten und sicheren Rechenzentrum betreiben sowie den Lebenszyklus von Endgeräten um ein Vielfaches verlängern. Mit Virtualisierungs-Lösungen reduziert sich die Anzahl benötigter Geräte, weil der virtuelle Arbeitsplatz mit jedem beliebigen Endgerät, von jedem Ort und zu jeder Zeit verfügbar ist. Dabei reduziert sich bei jedem einzelnen Gerät der CO2 Fußabdruck auf bis zu 80% und die Energienutzung wird halbiert!

Positive Effekte erzielen wir auch in der Verarbeitung und Übertragung von Daten, die nicht mehr über lange (LAN/WAN) Strecken transportiert, sondern direkt im Rechenzentrum verarbeitet werden. Dies sorgt auch in Aussenstellen für erhebliche weniger Infrastruktur in allen Teilbereichen (Hardware, Software). Das Redundant ausgelegte und Hochverfügbare Rechenzentrum verfügt über eine höchst-effiziente Energienutzung durch Wasserkraft und Photovoltaik, wobei der Energieeffizienzwert (PUE) bei 1,25 liegt und nur in den wenigsten Fällen bei Vorort-Lösungen erreicht wird. Der Betrieb von IT Infrastuktur verliert dabei an Komplexität und ermöglicht effiziente Abläufe von der Planung, Bereitstellung und dem gesamten (auch Weltumspannend) Betrieb.

Die Grenze von 400 ppm an CO2 Konzentration wurde erstmals wieder seit der letzten Eiszeit, also vor knapp 3 Millionen Jahren überschritten und hat sich seit dem 18. Jhdt. mehr als verdoppelt. Ein Anstieg der Konzentration während der letzten zehn Jahre ist 100- bis 200-mal schneller verlaufen als es die Erde im Übergang (115.000 bis 110.000 Jahren und endete vor etwa 12.500 bis 10.000 Jahren) von der letzten Eiszeit erlebt hat.

Die Folge sind irreversible regionale Veränderungen an Struktur und Funktion von Ökosystemen wie Land, Meer, Flora und Fauna. Für das Auftauen des Permafrostes in den nördlichen Breitengraden wird davon ausgegangen, dass seine Verminderung im ambitioniertesten Szenario 37% beträgt. Beim Szenario mit den geringsten Klimaschutzmaßnahmen, das nahezu der Baseline (ohne Klimaschutzmaßnahmen) entspricht, beträgt die Verringerung des Permafrostes 81%. Ein Problem beim Auftauen der Permafrostböden besteht darin, dass sie viel Kohlenstoff enthalten, der aufgrund von mikrobiologischen Prozessen in Form von Methangas entweichen könnte, sodass die Erderwärmung sich ab einem gewissen Punkt von selbst fortsetzen könnte.

Die wetter- und klimabedingten Schäden belaufen sich bereits heute in Österreich auf Ø 1 Mrd. Euro/Jahr . Diese Schäden werden weiter steigen, wenn es nicht zu signifikanten Emissionsreduktionen kommen sollte. Eine CO2-arme Wirtschaft bedeutet auch eine deutliche Reduktion im Sektor Industrie bis 2050 (– 85 %). Einen wesentlichen Beitrag sollen ressourcenschonende und energieeffiziente Industrieprozesse und -anlagen, ein gesamtheitliches Recycling und neue Technologien zur Reduktion von Nicht-CO2-Emissionen liefern. Zusätzlich muss auch über Abscheidung und Speicherung von CO2 im großen Umfang nachgedacht werden.

Die letzten Jahre wurden zudem durch extreme Wetterereignisse in vielen Teilen der Welt begleitet und die Schäden aufgrund von Wetter- und Klimakatastrophen haben ihren Höchststand erreicht. In vielen anderen Ländern wurde durch Tropenstürme, Überflutung oder Dürren deren Entwicklung gebremst oder umgekehrt.

Im World Economic Forum Global Risks Perception Survey 2018–2019 werden Umweltkatastrophen an oberster Stelle geführt. „Globale Risiken verstärken sich, aber der kollektive Wille Sie in Angriff zu nehmen scheint zu fehlen“

IG3IS-Animation: „Der Kohlenstoffkreislauf“ bietet grundlegende Informationen zum Anstieg der Treibhausgase in der Atmosphäre

Mitigationskurven zur globalen Senkung von CO² äquivalenten THG-Emissionen

Österreichische Klimaziele 2020

Für die Jahre 2013 bis 2020 gelten in Österreich jährliche Höchstmengen für die Freisetzung von Treibhausgasen aus Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft, Abfallwirtschaft und allen weiteren Quellen, die nicht im Emissionshandel geregelt sind. Das nationale Ziel für 2017 wurde laut aktueller Treibhausgas-Bilanz nicht erreicht. Die tatsächlichen Emissionen dieser Sektoren liegen bei rd. 51,7 Mio. Tonnen und damit um rund 2,1 Mio. Tonnen über dem Zielwert von 49,5 Mio. Tonnen.

Globale Klimaziele

Sollten wir es in diesem Jahrzehnt nicht schaffen unsere CO2 äquivalenten Treibhausgas Emissionen um 5% (1,855 Gt.) zu senken, steigt die erforderliche Menge pro Jahr auf 9% (3,5-5 Gt.).

WIR LIEFERN ENERGIEEFFIZIENTE, KOSTEN- & RESSOURCENSCHONENDE LÖSUNGEN!

CO2 Emissionen und Energieverbrauch im IT Sektor

Die Digitalisierung ist ein Megatrend. Sie durchdringt jeden Lebensbereich mit einer Vielzahl neuester digitaler Technik und smarten Produkten, Dienstleistungen und Programmen die auch in der Energiewelt längst nicht mehr wegzudenken sind. Der damit einhergehende Zuwachs an Informations-und Kommunikationstechnologien (IKT engl. ICT) bedeutet jedoch zugleich einen enormen Mehrverbrauch an Energie. Es ist demnach sehr wichtig an den zukünftigen Energieverbrauch zu denken und wie man dem enormen Wachstum effizient begenen bzw. entgegenwirken kann.

Endgeräte dominieren den CO2 Fussabdruck

Derzeit werden etwa zwei Drittel der verbrauchsbedingten THG-Emissionen durch Desktop-, Laptop- und Tablet-Computer, Smartphones sowie Drucker verursacht, während ein Drittel der Emissionen durch den Betrieb von Telekommunikationsnetzen und Rechenzentren verursacht wird.

Wegwerfmentalität erhöht den Fussabdruck des Technologie-Sektors

Das grösste Risiko für den zukünftigen CO2 Fussabdruck im IT-Sektor besteht in einer wachsenden Zahl von Endgeräten pro Kopf und der geringeren  Nutzungsdauern der Geräte. Im ungünstigsten Fall würde sich eine generelle Wegwerfmentalität für digitale Elektronik ausbreiten. Dies würde den CO2-Fussabdruck sogar erheblich vergrössern. Wenn sich eine gleichbleibende (oder sogar zunehmende) Menge von knappen Rohstoffen auf eine grössere Anzahl von immer kleineren Geräten verteilt, nimmt die Feinverteilung (und damit die irreversible Nutzung) vieler seltener Metalle zu. Ressourcenverknappung und der Aufwand, der für die Gewinnung und Rückgewinnung knapper Rohstoffe betrieben werden muss, steigert sich dabei exponentiell.